The Final – The most dangerous part of my trip

(E) When I planned my trip in October, 2013, I had always Cuba as the last stop in my mind. But plans change. Now it will be Panama. In the travel agency they gave me two options. I could travel the distance from Colombia to Panama by plane or by sailboat. However, they did not recommend to sail, as there are maybe pirates in this area. Pirates, that sounded to me always like adventure. At this time I could not assess whether it is really dangerous or not. I wanted to decide on the spot, with all the experiences that I have made on my journey. Now, the time has come. I will sail. For five days long. I have met many people who have done this trip. None of them has encountered pirates. It seems to be all just a scaremongering. Maybe not. No idea. We’ll see. It would also be a cool death, if I get rammed a machete into my heart during a fight with a pirate. After all, better than dying in a meeting with a heart attack.

(G) Das Finale – Der gefährlichste Abschnitt meiner Reise

Als ich meine Reise im Oktober 2013 plante, hatte ich immer Kuba als letzte Station im Kopf. Aber Pläne ändern sich. Jetzt wird es Panama sein. Im Reisebüro meinten Sie damals, dass ich die Wegstrecke von Kolumbien nach Panama mit dem Flugzeug oder mit dem Segelboot zurücklegen könnte. Vom Segeln rieten sie mir damals ab, da es in dieser Gegend angeblich Piraten geben soll. Piraten, das klang für mich immer nach Abenteuer. Ich konnte es damals nicht abschätzen, ob es wirklich gefährlich ist. Ich wollte es vor Ort entscheiden, mit all den Erfahrungen, die ich auf meiner Reise gemacht habe. Nun ist die Zeit gekommen. Ich werde segeln. Fünf Tage lang. Ich habe viele kennengelernt, die diesen Trip schon gemacht haben. Keiner von ihnen ist auf Piraten getroffen. Es scheint also alles nur eine Panikmache zu sein. Vielleicht auch nicht. Keine Ahnung. Wir werden es sehen. Außerdem wäre es ein cooler Tod, wenn ich im Kampf mit einem Piraten eine Machete ins Herz gerammt bekommen würde. Immerhin besser als in einem Meeting an einem Herzinfarkt zu sterben.

„Oh wie schön ist Panama“. Ich freue mich darauf!

A drug cocktail – Cartagena, Colombia

(E) I am currently in Cartagena. It’s a wonderful town. The city was recently ranked as the most beautiful city in South America. I love Colombia. People enjoy life different compared to Germany. It just all fits together: the weather, colonial architecture, salsa music and damn good mochitos.

I am staying here in a hostel and share my room with five other Munich guys. They are all in the mid twenties and try just all available drugs. Medellin is the actual the drug capital of Colombia, but here in the streets of Cartagena you can also get all kinds of drugs: cocaine, MDMA, LSD and marijuana. How it looks when you take all at once and wash it down with a huge amount of alcohol, my roommate is demonstrating today.

This is something I had never seen before. He just wants to sleep, but he can not. The mix keeps him awake. Meanwhile it is 2.30 pm and he still walks with his large pupils through the hostel like a zombie. I want to help him, but I can’t.

Colombia is a country where you can very quickly get into a drug swamp. Almost everyone I’ve met here has already tried something. Above all, of course cocaine. One gram here costs as much as a 30cm sandwich at Subways. In addition, they produce it here, so it has a correspondingly pure quality.

I will now have a look for my Munich roommate, I don’t want him to be hit bya car when he is walking through the streets.

(G) Ein Drogencocktail – Cartagena, Kolumbien

Ich bin derzeit in Cartagena. Es ist eine Wunderschöne Stadt. Sie wurde kürzlich zur schönsten Stadt Südamerikas gekürt. Ich liebe Kolumbien. Die Menschen sprühen hier vor Lebensfreude. Es passt einfach alles zusammen: das Wetter, Architektur im Kolonialstil, Salsa Musik und verdammt gute Mochitos.

Ich bin hier in einem Hostel untergebracht und teile mein Zimmer mit fünf anderen Münchner. Sie sind alle Mitte zwanzig und probieren so ziemlich alles an verfügbaren Drogen aus. Medellin ist die eigentliche Drogenhauptstadt Kolumbiens, aber hier in Cartagena wird einem auf der Straße auch so ziemlich alles angeboten: Kokain, MDMA, LSD und Marihuana. Wie es aussieht, wenn man alles auf einmal einwirft und es mit einer großen Menge an Alkohol hinunterspült, demonstriert gerade einer meiner Zimmerkollegen.

So etwas hatte ich zuvor noch nie gesehen. Er will nur noch schlafen, kann es aber nicht. Der Mix hält ihn wach. Mittlerweile ist es 14.30 Uhr und er streunert mit seinen großen Pupillen immer noch durch das Hostel. Ich möchte ihm helfen, aber ich kann es nicht.

Kolumbien ist ein Land in dem man sehr schnell in einen Drogensumpf geraten kann. Fast jeder, den ich hier kennengelernt habe, hat schon etwas ausprobiert. Allem voran natürlich Kokain. Ein Gramm kostet hier soviel wie ein 30cm Sandwich bei Subways. Zudem hat es hier an der Quelle natürlich entsprechend reine Qualität.

Ich werde jetzt mal nach meinem Münchner schauen, nicht, dass er noch von einem Auto überfahren wird, wenn er hier durch die Straßen irrt.

I am coming home…

(E) Hi there, I am coming home. I am a little sad to quit my trip a bit earlier than expected, but one tooth is making me damn problems. I arrive at Munich airport at the 6th of November, 1.15pm. I can’t wait to see u all!

(G) Hallo da draußen, ich komme heim. Ich bin ein wenig traurig, dass ich meine Reise etwas früher als erwartet abbrechen muss, aber ein Zahn macht mir Probleme. Ich komme am Münchner Flughafen am 6. November um 13.15 Uhr an. Ich kann es kaum erwarten Euch alle zu sehen!